Ein bewaffneter Mann hat am Samstagmorgen ein Brockenhaus an der Bümplizstrasse in Bern überfallen. Er bedrohte eine Angestellte mit einer Pistole, bevor er mit einer unbekannten Menge Bargeld flüchtete. Die Kantonspolizei Bern hat eine grossangelegte Fahndung nach dem Verdächtigen eingeleitet und bittet die Öffentlichkeit um Hinweise.
Der Vorfall ereignete sich kurz vor 8:00 Uhr, als eine Mitarbeiterin das Geschäft für den Tag vorbereitete. Die Angestellte wurde bei der Konfrontation nicht körperlich verletzt.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein bewaffneter Raubüberfall ereignete sich am Samstag, 17. Januar 2026, in einem Brockenhaus an der Bümplizstrasse in Bern.
- Ein einzelner männlicher Verdächtiger bedrohte eine weibliche Angestellte kurz vor der Ladenöffnung um 8:00 Uhr mit einer Pistole.
- Der Verdächtige flüchtete zu Fuss mit Bargeld, das in einer weissen Einkaufstasche verstaut war.
- Die Angestellte blieb körperlich unversehrt, und eine Fahndung nach dem Täter ist im Gange.
- Die Polizei hat einen öffentlichen Aufruf an Zeugen gerichtet, sich mit relevanten Informationen zu melden.
Details des Raubüberfalls
Der Raubüberfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden, an einem eigentlich routinemässigen Start ins Wochenendgeschäft. Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Bern wartete der Verdächtige auf die Angestellte und fing sie ab, als sie gerade dabei war, die Räumlichkeiten aufzuschliessen. Der Zeitpunkt deutet darauf hin, dass die Tat vorsätzlich geplant war, um das Geschäft in einem verwundbaren Moment zu überfallen, bevor andere Mitarbeiter oder Kunden anwesend waren.
Der Mann zückte eine Pistole und forderte Geld von der Verkäuferin. Nachdem sie ihm nachgekommen war, steckte er das Bargeld in eine weisse Einkaufstasche, die er bei sich trug. Anschliessend flüchtete er zu Fuss vom Tatort und verschwand in unbekannter Richtung, bevor die Behörden alarmiert werden und eintreffen konnten.
Die Einsatzkräfte reagierten auf den Anruf, doch der Verdächtige war bereits verschwunden. Die Angestellte, obwohl körperlich unversehrt, wurde von Betreuungspersonal versorgt. Die Polizei hat die Höhe des gestohlenen Geldes unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht bekannt gegeben.
Polizeiliche Ermittlungen und öffentlicher Aufruf
Die Behörden haben eine umfassende Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Forensische Teams wurden zum Tatort an der Bümplizstrasse entsandt, um Beweismittel zu sichern, und Beamte haben die Umgebung nach potenziellen Hinweisen und Überwachungsvideos von nahegelegenen Geschäften abgesucht.
Offizielle Polizeimitteilung
Die Kantonspolizei Bern bestätigte den Vorfall offiziell in einer Pressemitteilung: „Nach dem Raubüberfall an der Bümplizstrasse wurde umgehend eine Untersuchung eingeleitet. Wir fahnden aktiv nach dem Verdächtigen und bitten jeden, der sich in der Gegend aufgehalten und etwas Ungewöhnliches bemerkt hat, sich umgehend bei uns zu melden.“
Eine detaillierte Beschreibung des Verdächtigen wurde der Öffentlichkeit noch nicht mitgeteilt, wahrscheinlich bis weitere Zeugenbefragungen und die Auswertung der verfügbaren Beweismittel abgeschlossen sind. Die Polizei hat jedoch einen formellen Zeugenaufruf veröffentlicht. Sie ist besonders daran interessiert, von Personen zu hören, die sich am Samstagmorgen zwischen 7:30 Uhr und 8:15 Uhr in der Nähe des Brockenhauses aufgehalten haben.
Personen, die möglicherweise einen Mann gesehen haben, der der allgemeinen Beschreibung entspricht oder eine weisse Einkaufstasche trug, werden dringend gebeten, sich zu melden. Selbst scheinbar geringfügige Details könnten sich als entscheidend für die Identifizierung und Festnahme des Täters erweisen.
Reaktion der Gemeinschaft und Sicherheitsbedenken
Die dreiste Art des Tageslichtraubes hat bei Anwohnern und Geschäftsinhabern im Stadtteil Bümpliz-Oberbottigen Besorgnis ausgelöst. Bewaffnete Raubüberfälle, insbesondere solche, die sich gegen Angestellte im Einzelhandel richten, sind in der Gegend relativ selten, und das Ereignis hat das Sicherheitsgefühl der Gemeinschaft gestört.
Geschäftsinhaber entlang der Bümplizstrasse überprüfen Berichten zufolge ihre eigenen Sicherheitsprotokolle, insbesondere in Bezug auf Öffnungs- und Schliessvorgänge, die oft die verwundbarsten Zeiten für Einzelhandelsgeschäfte sind.
Kontext: Raubüberfälle in Bern
Obwohl Bern den Ruf einer sicheren Stadt geniesst, kommt es immer wieder zu Raubüberfällen. Polizeistatistiken zeigen im Allgemeinen, dass solche Verbrechen oft Geschäfte ausserhalb der Stosszeiten zum Ziel haben. Die Strafverfolgungsbehörden im Kanton haben Protokolle für die Reaktion auf bewaffnete Bedrohungen etabliert, die sich auf Deeskalation und Beweissammlung konzentrieren, um schnelle Ermittlungen zu gewährleisten.
Lokale Gemeindegruppen haben ihre Unterstützung für die betroffene Angestellte und das Geschäft zum Ausdruck gebracht. Dieser Vorfall dient als deutliche Erinnerung an die potenziellen Gefahren, denen Einzelhandelsmitarbeiter ausgesetzt sind, und an die Bedeutung von Wachsamkeit und robusten Sicherheitsmassnahmen.
Wie es weitergeht
Die unmittelbare Priorität der Kantonspolizei Bern ist es, den Verdächtigen zu lokalisieren und festzunehmen. Die Ermittlungen werden weiter ausgedehnt, wobei die Detektive jedem Hinweis aus der Bevölkerung nachgehen werden.
Die Polizei hat betont, dass Bürger nicht versuchen sollten, jemanden anzusprechen oder zu konfrontieren, den sie für den Verdächtigen halten, da er als bewaffnet und potenziell gefährlich gilt. Stattdessen sollten sie ihre Beobachtungen sofort den Behörden melden.
Für das Brockenhaus und seine Mitarbeiter wird der Fokus auf der Erholung und dem Wohlergehen der betroffenen Angestellten liegen. Opfern solcher traumatischen Ereignisse werden in der Regel Unterstützungsdienste angeboten. Das Geschäft wird voraussichtlich auch eng mit der Polizei zusammenarbeiten, während die Ermittlungen fortgesetzt werden, und möglicherweise verbesserte Sicherheitsmassnahmen implementieren, um zukünftige Vorfälle zu verhindern.
Bern News Today wird diese Geschichte weiterhin verfolgen und Updates bereitstellen, sobald weitere Informationen von der Kantonspolizei Bern verfügbar sind.




