Ein 20-jähriger deutscher Staatsbürger mit Wohnsitz im Kanton Bern hat nach einer Auseinandersetzung auf dem Berner Bahnhofplatz eine bedingte Geldstrafe und eine zusätzliche Strafe erhalten. Der Vorfall, der sich letztes Jahr ereignete, umfasste eine körperliche Auseinandersetzung und eine Todesdrohung, wodurch das Opfer eine Gehirnerschütterung erlitt und vorübergehend arbeitsunfähig war.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein 20-jähriger Mann wurde wegen Körperverletzung und versuchter Nötigung für schuldig befunden.
- Der Vorfall ereignete sich letztes Jahr auf dem Bahnhofplatz in Bern.
- Das Opfer erlitt eine Gehirnerschütterung und war einen Tag arbeitsunfähig.
- Der Täter erhielt eine bedingte Geldstrafe von 1920 Schweizer Franken.
- Eine unbedingte Geldstrafe von 480 Schweizer Franken und Gerichtskosten von 500 Schweizer Franken wurden ebenfalls auferlegt.
Verbaler Streit eskaliert zu Gewalt
Der Vorfall begann als verbaler Streit zwischen zwei Männern auf dem Bahnhofplatz in Bern. Dies geschah letztes Jahr kurz vor 20:30 Uhr an einem Februarabend. Der genaue Grund des Streits ist nicht vollständig dokumentiert, aber er drehte sich um ein Auto, das dem Aggressor gehörte.
Ohne Vorwarnung schlug der Autobesitzer dem anderen Mann mit seiner rechten Faust ins Gesicht. Das Opfer erlitt durch den Schlag eine Prellung und eine leichte Gehirnerschütterung. Dieser körperliche Angriff eskalierte die Situation sofort.
Details zum Vorfall
- Ort: Bern Bahnhofplatz
- Zeit: Kurz vor 20:30 Uhr
- Datum: Februar letzten Jahres
- Verletzung des Opfers: Prellung und leichte Gehirnerschütterung
- Arbeitsunfähigkeit: Ein Tag
Intervention von Passanten und Todesdrohung
Gemäss dem rechtskräftigen Strafbefehl der Berner Staatsanwaltschaft griffen Passanten nach dem ersten Schlag ein. Ihre Bemühungen beruhigten die Situation jedoch nicht. Der Aggressor, ein deutscher Staatsbürger, sprach daraufhin weitere Drohungen aus.
„Ich bin aus Berlin; wenn ich will, hole ich ganz Berlin hierher“, erklärte der Mann.
Als die verletzte Partei erwiderte, dass sie den Aggressor bei der Polizei anzeigen würde, sprach der Mann eine direkte Todesdrohung aus. „Dann bringe ich dich um“, sagte er.
Diese Drohung versetzte das Opfer in Angst. Trotzdem erstattete das Opfer Anzeige gegen seinen Angreifer. Die durch die Schläge erlittenen körperlichen Verletzungen führten dazu, dass das Opfer einen Tag arbeitsunfähig war.
Rechtliche Konsequenzen und Urteil
Der Mann, der den Schlag ausgeführt hatte, wurde der versuchten Nötigung und der einfachen Körperverletzung für schuldig befunden. Er war zum Zeitpunkt der Tat 20 Jahre alt und wohnt im Kanton Bern.
Das Gericht verhängte eine bedingte Geldstrafe von 1920 Schweizer Franken. Das bedeutet, er muss diesen Betrag nur zahlen, wenn er innerhalb einer zweijährigen Probezeit eine weitere Straftat begeht. Diese Art der Strafe soll zukünftiges kriminelles Verhalten abschrecken.
Schweizer Rechtssystem
In der Schweiz bedeutet eine bedingte Geldstrafe, dass die verurteilte Person die Strafe nicht sofort zahlen muss. Die Zahlung wird für eine Probezeit, in der Regel zwei bis fünf Jahre, ausgesetzt. Begeht die Person in dieser Zeit eine weitere Straftat, wird die ursprüngliche Geldstrafe zusätzlich zu neuen Strafen fällig. Dieses System fördert die Rehabilitation und wirkt abschreckend.
Zusätzlich zur bedingten Geldstrafe muss der Mann eine unbedingte Geldstrafe von 480 Schweizer Franken zahlen. Er ist auch für die Kosten des Gerichtsverfahrens in Höhe von 500 Schweizer Franken verantwortlich. Diese Beträge sind sofort fällig, unabhängig von zukünftigem Verhalten.
Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit
Vorfälle wie dieser werfen Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit in zentralen Stadtgebieten auf. Der Bahnhofplatz ist ein belebter Knotenpunkt in Bern, der täglich von vielen Einwohnern und Touristen frequentiert wird. Die rasche rechtliche Massnahme in diesem Fall unterstreicht die Bedeutung der Bekämpfung von Gewalt in öffentlichen Räumen.
Die lokalen Behörden überwachen weiterhin öffentliche Bereiche, um die Sicherheit und das Wohlergehen aller Bürger zu gewährleisten. Das Ergebnis dieses Falles dient als Mahnung an die Konsequenzen für diejenigen, die Gewalt und Drohungen anwenden.




