Ein 34-jähriger Mann wurde nach einem Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in der Neuengass-Passage in Bern am Dienstagnachmittag festgenommen. Der Verdächtige wurde gefasst, nachdem er vom Inhaber eines Nachbargeschäfts verfolgt und festgehalten wurde, bis die Polizei eintraf.
Der Vorfall, der sich kurz vor 15:00 Uhr am 3. Februar 2026 ereignete, führte zu leichten Verletzungen einer Ladenmitarbeiterin und dem Diebstahl von Schmuck im Wert von rund 1.000 Schweizer Franken. Alle gestohlenen Gegenstände konnten inzwischen wiederbeschafft werden.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Mann hat ein Juweliergeschäft in der Neuengass-Passage in Bern ausgeraubt.
- Ein Nachbarladenbesitzer verfolgte und hielt den Verdächtigen für die Polizei fest.
- Ein 34-jähriger Mann wurde im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen.
- Eine Ladenmitarbeiterin erlitt leichte Verletzungen beim Versuch, den Dieb aufzuhalten.
- Der gesamte gestohlene Schmuck im Wert von rund 1.000 CHF wurde wiedergefunden.
Raubüberfall im Stadtzentrum
Die nachmittägliche Ruhe in Berns belebter Neuengass-Passage wurde unterbrochen, als ein Mann ein Juweliergeschäft mit Diebstahlsabsicht betrat. Laut der Kantonspolizei Bern begab sich die Person hinter den Tresen und entwendete mehrere Schmuckstücke.
Als der Mann versuchte, das Geschäft zu verlassen, handelte eine Mitarbeiterin schnell, um seine Flucht zu verhindern. Sie versuchte, die Ausgangstür zu blockieren, was zu einem kurzen Gerangel führte. Der Verdächtige konnte sich gewaltsam aus dem Laden drängen und verletzte dabei die Mitarbeiterin. Die Behörden bestätigten, dass ihre Verletzungen geringfügig sind.
Ein bürgerschaftliches Eingreifen
Das Geschehen blieb nicht unbemerkt. Die Hilferufe der Mitarbeiterin alarmierten den Inhaber eines nahegelegenen Geschäfts, der sofort merkte, dass etwas nicht stimmte, und handelte.
Ohne Zögern nahm der Nachbarladenbesitzer die Verfolgung des flüchtenden Verdächtigen zu Fuss auf. Die Verfolgungsjagd setzte sich durch die Strassen der Stadt fort, bis der Bürger den Mann in der Nähe des Langmauerwegs einholen und festhalten konnte. Er hielt den Verdächtigen dort fest, bis die sofort entsandten Polizeieinheiten am Tatort eintrafen, um die Übernahme zu gewährleisten.
Dieser Akt bürgerschaftlichen Engagements war entscheidend für die schnelle Festnahme des mutmasslichen Diebes, verhinderte seine Flucht mit den gestohlenen Gütern und stellte sicher, dass er umgehend in Gewahrsam genommen wurde.
Diebesgut wiedergefunden
Der Gesamtwert des gestohlenen Schmucks wird auf rund 1.000 Schweizer Franken geschätzt. Ein Teil der Gegenstände wurde beim Verdächtigen zum Zeitpunkt seiner Festnahme gefunden.
Polizeiliche Ermittlungen und Erfolg der K-9-Einheit
Nach ihrer Ankunft nahmen Beamte der Kantonspolizei Bern den 34-jährigen Verdächtigen formell fest. Er wurde zur Befragung und weiteren Bearbeitung auf eine örtliche Polizeistation gebracht.
Bei der ersten Durchsuchung fand die Polizei einen Teil des gestohlenen Schmucks bei dem Mann. Es waren jedoch nicht alle Gegenstände vorhanden. Um die restlichen Stücke zu finden, wurde eine spezialisierte K-9-Einheit eingesetzt, um die Fluchtroute des Verdächtigen von der Neuengass-Passage zum Langmauerweg zu verfolgen.
Der Polizeidiensthund fand erfolgreich den Rest des fehlenden Schmucks, der entlang des Verfolgungsweges weggeworfen worden war. Dies gewährleistete die vollständige Wiederbeschaffung aller gestohlenen Gegenstände aus dem Raubüberfall.
Rechtliche Schritte
Der Fall wird nun von der regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland bearbeitet. Diese Behörde ist für die Durchführung der formellen Untersuchung und die Festlegung der Anklagepunkte gegen den Verdächtigen zuständig. Der Mann bleibt in Haft und wird sich voraussichtlich für seine Taten vor Gericht verantworten müssen.
Reaktion der Gemeinschaft und Sicherheit
Der Vorfall unterstreicht die wichtige Rolle, die aufmerksame und mutige Bürger bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit spielen können. Das schnelle Denken und entschlossene Handeln sowohl der Ladenmitarbeiterin als auch des Nachbarladenbesitzers waren entscheidend für die effektive Lösung der Situation.
Obwohl die Behörden in solchen Situationen im Allgemeinen zur Vorsicht raten, dient dieses Ereignis als eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Mitglieder der Gemeinschaft aufeinander achten. Die erfolgreiche Festnahme und Wiederbeschaffung gestohlener Gegenstände waren ein direktes Ergebnis ihres Eingreifens, ergänzt durch die schnelle Reaktion der Strafverfolgungsbehörden.
Die Ermittlungen dauern an, aber die unmittelbare Bedrohung wurde dank eines gemeinsamen Einsatzes einer wachsamen Öffentlichkeit und professioneller Polizeiarbeit neutralisiert.




