Rund 100 Personen versammelten sich am Sonntagnachmittag auf dem Berner Bahnhofplatz, um gegen die jüngsten US-Aktionen in Venezuela zu protestieren. Die von mehreren Gruppen organisierte Demonstration verurteilte, was sie als imperialistische Haltung der Vereinigten Staaten nach Berichten über Militärschläge und die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro bezeichneten.
Wichtige Erkenntnisse
- Etwa 100 Menschen protestierten in Bern gegen US-Aktionen in Venezuela.
- Organisationen kritisierten die USA wegen angeblicher militärischer Aggression und Sanktionen.
- Die Protestierenden forderten eine internationale Verurteilung dessen, was sie als Verletzung des Völkerrechts bezeichneten.
- Die Demonstration verlief friedlich und endete nach etwa einer Stunde.
Demonstranten Verurteilen US-Aggression
Der spontane Protest fand vor der Heiliggeistkirche statt. Die Teilnehmer trugen Transparente mit Botschaften wie „Trump=Terror“ und „USA Sanktionen“. Diese Slogans spiegelten direkt ihre Opposition zu den jüngsten Entwicklungen wider, die aus Venezuela gemeldet wurden.
Die Kundgebung folgte auf Berichte über US-Militärangriffe auf Ziele in Venezuela in der Nacht vor Samstag. Berichte deuteten auch auf die Verhaftung von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau, Cilia Flores, hin. Diese Ereignisse befeuerten den Ruf nach sofortigem öffentlichem Handeln in Bern.
Details zum Protest
- Ort: Bahnhofplatz, vor der Heiliggeistkirche, Bern
- Ungefähre Teilnehmerzahl: 100 Personen
- Dauer: Etwa eine Stunde
- Wichtige Slogans: „Trump=Terror“, „USA Sanktionen“
Organisationen Mobilisieren Gegen Intervention
Mehrere Organisationen spielten eine Rolle bei der Mobilisierung des Protests. Dazu gehörten die Partei der Arbeit, die Kommunistische Jugend Bern, die Vereinigung Schweiz Kuba, die Antiimperialistische Allianz und Bern for Palestine.
Diese Gruppen nutzten Plattformen wie Telegram-Kanäle und Instagram-Posts, um zur Teilnahme aufzurufen. Sie versammelten sich gegen 14 Uhr und drückten ihre starke Missbilligung einer ausländischen Intervention in Lateinamerika aus.
„Wir fordern die sofortige Verurteilung dieser völkerrechtswidrigen Aggression und eine entschlossene Haltung gegen imperialistische Interventionen in Lateinamerika und allen Ländern des globalen Südens.“
Aufruf zur Internationalen Verurteilung
Eine gemeinsame Erklärung, die von den organisierenden Gruppen auf Telegram geteilt wurde, skizzierte ihre Forderungen. Sie riefen internationale Gremien auf, die US-Aktionen zu verurteilen. Ihr Hauptanliegen war die angebliche Verletzung des Völkerrechts und die wahrgenommenen imperialistischen Handlungen.
Die Organisationen prangerten insbesondere das an, was sie als „schwere militärische Aggression“ der Vereinigten Staaten bezeichneten. Diese starke Sprache unterstrich die Ernsthaftigkeit, mit der sie die Situation in Venezuela betrachteten.
Hintergrund zu Venezuela
Venezuela ist seit Jahren mit erheblicher politischer und wirtschaftlicher Instabilität konfrontiert. Die internationalen Beziehungen, insbesondere zu den Vereinigten Staaten, waren angespannt. Die jüngsten Berichte über militärische Aktionen und die Festnahme von Präsident Maduro markieren eine erhebliche Eskalation der Spannungen.
Lokale Medienberichte deuten darauf hin, dass Vizepräsidentin Delcy Rodríguez nach Maduros angeblicher Absetzung die Interimsführung des Landes übernommen hat. Dieser Führungswechsel fügt der anhaltenden Krise eine weitere Komplexitätsebene hinzu.
Bedenken Wegen Eskalation
Die Situation in Venezuela birgt ein hohes Risiko, sich zu einem größeren Konflikt auszuweiten. Konfliktanalyseexperten haben Bedenken hinsichtlich der langfristigen Auswirkungen dieser Ereignisse geäußert. Die Absetzung eines einzelnen Führers löst nicht automatisch tief verwurzelte nationale Probleme.
Eine Expertin, Elizabeth Dickinson, warnte, dass die Gesamtsituation leicht in eine breitere Konfrontation münden könnte. Sie betonte, dass grundlegende Probleme innerhalb eines angeschlagenen Staates oft auch nach einem Führungswechsel bestehen bleiben.
Friedlicher Protest Endet
Trotz der starken Gefühle verlief die Demonstration in Bern friedlich. Nach etwa einer Stunde Protest löste sich die Versammlung ohne Zwischenfälle auf. Der geordnete Abschluss spiegelte das Engagement der Organisatoren für gewaltfreien Ausdruck wider.
Die Veranstaltung diente als klares Signal eines Teils der Berner Bevölkerung in Bezug auf internationale Angelegenheiten. Sie hob lokale Bedenken hinsichtlich globaler politischer Entwicklungen und der Rolle großer Mächte hervor.
- Der Protest zielte darauf ab, das Bewusstsein für die Venezuela-Krise zu schärfen.
- Er zeigte lokale Solidarität mit internationalen antiimperialistischen Bewegungen.
- Die friedliche Natur der Demonstration wurde durchweg aufrechterhalten.
Die Ereignisse in Bern unterstreichen die anhaltende globale Aufmerksamkeit für Venezuela. Sie zeigen auch, wie internationale politische Aktionen in Gemeinschaften weltweit tief widerhallen und öffentliche Demonstrationen sowie Aufrufe zu diplomatischen Interventionen auslösen können.




