US-Botschafterin Callista Gingrich skizzierte ihre Vision für eine revitalisierte Wirtschaftspartnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und der Schweiz während ihrer ersten öffentlichen Ansprache in Bern. Im Bellevue Palace betonte Botschafterin Gingrich ihr Engagement für ein „historisches Handelsabkommen“, das die gegenseitige Hingabe an einen fairen und ausgewogenen Handel widerspiegelt.
Wichtige Erkenntnisse
- Botschafterin Callista Gingrich hielt ihre erste öffentliche Ansprache in Bern.
- Sie strebt eine Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen und ein neues Handelsabkommen an.
- Die USA möchten, dass die Schweiz ihr fünftgrösster Direktinvestor wird.
- Gespräche mit Schweizer Bundesbeamten haben stattgefunden.
Neue Botschafterin priorisiert Wirtschaftsbeziehungen
Botschafterin Gingrich, die Schweizer Wurzeln hat und seit etwa einem Monat im Amt ist, bedankte sich für den herzlichen Empfang. Ihre Ansprache hob die Bedeutung der Verbesserung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Nationen hervor. Sie räumte jüngste Diskussionen über Zölle ein, zeigte sich aber sehr optimistisch für die zukünftige Zusammenarbeit.
Ihr primäres Ziel in Bern ist es, die wirtschaftlichen Bindungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Schweiz zu stärken. Dieser Fokus kommt nach einer Zeit, in der die Handelsbeziehungen einigen Herausforderungen gegenüberstanden.
„Wir stehen an der Schwelle zu einer aufregenden Partnerschaft. Wenn unsere Handelsbeziehungen ausgewogener werden und unsere Investitionen wachsen, werden unsere gemeinsamen Werte es ermöglichen – wie Präsident Washington einst sagte –, dass wir fast alles erreichen können.“
Callista Gingrich, US-Botschafterin in der Schweiz
Wichtiger Fakt
Botschafterin Gingrichs Wurzeln reichen bis in den Kanton Bern zurück.
Ziel: Erhöhte Investitionen
Ein wesentlicher Bestandteil der Strategie von Botschafterin Gingrich ist die Erhöhung der Schweizer Direktinvestitionen in den Vereinigten Staaten. Sie formulierte ein klares Ziel für die Schweiz, ihre finanziellen Beiträge erheblich zu steigern.
Ziel ist es, dass die Schweiz der fünftgrösste Direktinvestor in den USA wird. Dieses Ziel steht im Einklang mit dem übergeordneten Ziel, einen ausgewogeneren Handel und grössere Investitionsströme zwischen den beiden Ländern zu erreichen.
Hintergrund zu Handelsdiskussionen
In den letzten Monaten waren Zölle ein Diskussionspunkt zwischen den USA und der Schweiz. Die Ankunft der neuen Botschafterin signalisiert einen erneuten Versuch, diese Komplexitäten zu bewältigen und einen stärkeren wirtschaftlichen Weg nach vorne zu ebnen.
Diplomatische Engagements in Bern
Trotz eines kürzlichen US-Regierungsstillstands, der die Kommunikation der Botschaft beeinträchtigte, war Botschafterin Gingrich hinter den Kulissen aktiv. Sie kam während einer kritischen Phase der Zollverhandlungen in der Schweiz an.
In den letzten zwei Wochen hat sie mehrere Treffen mit wichtigen Schweizer Beamten abgehalten. Dazu gehören Gespräche mit Bundesrat Guy Parmelin und Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter. Bundespräsidentin Keller-Sutter führte die Botschafterin sogar durch die Stiftskirche St. Gallen.
Die Rolle politischer Verbindungen
Botschafterin Gingrich und ihr Ehemann, Newt Gingrich, bringen ein beträchtliches politisches Netzwerk nach Bern. Newt Gingrich ist seit Jahrzehnten eine prominente Figur in der Republikanischen Partei, bekannt für seine konfrontativen politischen Strategien.
Sein Einfluss prägte den modernen republikanischen Ansatz. Er war auch ein früher und starker Unterstützer von Donald Trumps Präsidentschaftskampagne.
- Newt Gingrich ist ein langjähriger Unterstützer von Donald Trump.
- Er hat ein Buch über den ehemaligen Präsidenten geschrieben.
- Sein politischer Ansatz konzentrierte sich oft auf Konfrontation statt auf Konsens.
Zukunftsaussichten für die US-Schweizer Wirtschaftsbeziehungen
Der optimistische Ton der Botschafterin lässt darauf schliessen, dass sie glaubt, dass die langjährigen Beziehungen zwischen den USA und der Schweiz die jüngsten Handelsherausforderungen überwinden können. Ihr Fokus auf ein „historisches Handelsabkommen“ unterstreicht den Wunsch nach einem umfassenden und dauerhaften Wirtschaftsrahmen.
Die Betonung gemeinsamer Werte ist ebenfalls ein Schlüsselbestandteil ihres diplomatischen Ansatzes. Dies steht im Einklang mit historischen Verweisen auf die beiden Nationen als „Schwesterrepubliken“.
Der Weg nach vorne beinhaltet fortgesetzten Dialog und Verhandlungen. Beide Seiten müssen daran arbeiten, Handelsinteressen auszugleichen und Investitionen zu vertiefen. Das Engagement der neuen US-Botschafterin deutet auf einen starken Vorstoss von amerikanischer Seite hin, diese Ziele zu erreichen.
Handelsvolumen
Die USA sind ein bedeutender Handelspartner für die Schweiz, mit jährlich Milliarden an ausgetauschten Waren und Dienstleistungen. Es werden Anstrengungen unternommen, dies weiter auszubauen.
Während Botschafterin Gingrich sich in ihrer Rolle einlebt, bleibt der Fokus auf greifbaren Ergebnissen. Dazu gehören erhöhte Investitionen und ein neues Handelsabkommen. Die diplomatischen Bemühungen werden darauf abzielen, Optimismus in konkrete wirtschaftliche Vorteile für beide Länder umzusetzen.




