Mehrere Teams der National League sicherten sich in den letzten Spielen wichtige Punkte, was ihre Tabellenposition und Playoff-Ambitionen erheblich beeinflusst. Bern, Zug, Fribourg-Gottéron, Davos, Ajoie und Biel gingen alle als Sieger hervor und markierten damit einen entscheidenden Moment in der regulären Saison.
Wichtige Erkenntnisse
- Bern beendete eine Serie von drei Heimniederlagen mit einem 3:1-Sieg über Lausanne.
- Der EV Zug erzielte seinen zweiten Sieg in Folge unter dem neuen Trainer Benoît Groulx.
- Fribourg-Gottéron baute seine Siegesserie nach einem Shootout-Sieg gegen die ZSC Lions auf sechs Spiele aus.
- Leader Davos setzte seine starke Form mit einem 4:1-Sieg gegen Lugano fort.
- Ajoie überraschte Kloten mit einem 4:2-Sieg, obwohl sie deutlich weniger Schüsse abgaben.
- Biel zeigte grosse Widerstandsfähigkeit und besiegte die Lakers nach Rückstand mit 5:4.
Bern sichert sich Play-In-Position
Bern zeigte eine starke Leistung gegen Lausanne und gewann mit 3:1. Dieser Sieg ist der vierte Erfolg in den letzten fünf Spielen. Das Team beendete auch eine schwierige Serie von drei sieglosen Heimspielen, was die Moral und ihre Position in der Tabelle stärkt.
Lausanne ging zunächst durch Théo Rochette in Führung. Bern reagierte jedoch schnell. Mats Alge und Marco Lehmann drehten das Ergebnis noch vor Ende des zweiten Drittels zugunsten von Bern. Im letzten Drittel baute Waltteri Merelä die Führung von Bern auf 3:1 aus.
Spieldaten
Waltteri Mereläs Tor im dritten Drittel festigte Berns Führung und erschwerte ein Comeback für Lausanne. Strafen von Lausanne behinderten ihre Chancen zusätzlich.
Lausannes Versuche, ein Comeback zu starten, wurden durch mehrere Strafen behindert, was Bern ermöglichte, die letzten Spielminuten effektiv zu kontrollieren. Dieser Sieg ist entscheidend für Bern, da sie um einen Platz in den Play-Ins kämpfen.
Fribourg-Gottéron baut Siegesserie aus
Fribourg-Gottéron setzte seine beeindruckende Form fort und besiegte die ZSC Lions im Penaltyschiessen mit 4:3. Dieser Sieg ist der sechste in Folge und unterstreicht ihre starke Dynamik in dieser Saison.
Das Spiel war, wie erwartet, hart umkämpft. Fribourg ging im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Die ZSC Lions antworteten im zweiten Drittel und glichen den Spielstand aus. Attilio Biasca brachte Fribourg dann erneut in Führung.
"Unser Team hat heute Abend eine unglaubliche Widerstandsfähigkeit gezeigt. Fünf gehaltene Penaltys von Reto Berra waren entscheidend, um den zusätzlichen Punkt für uns zu sichern."
Jesper Fröden erzielte in der 59. Minute einen späten Ausgleich für die ZSC Lions und erzwang die Verlängerung. Doch Fribourgs Torhüter Reto Berra wurde zum Helden des Penaltyschiessens, indem er fünf Penaltys parierte. Christoph Bertschy war der einzige erfolgreiche Schütze für Fribourg und sicherte den Sieg.
Trainer-Einfluss
Der jüngste Erfolg des EV Zug unterstreicht den unmittelbaren Einfluss des neuen Cheftrainers Benoît Groulx. Seine Fähigkeit, das Team schnell zu motivieren, führte zu zwei Siegen in Folge.
Zug und Biel zeigen Widerstandsfähigkeit
Der EV Zug sicherte sich seinen zweiten Sieg unter dem neuen Trainer Benoît Groulx und besiegte die SCL Tigers mit 3:1. Andreas Wingerli eröffnete die Torschützenliste für Zug spät im ersten Drittel. Harri Pesonen glich für die Tigers in der 39. Minute aus.
Dominik Kubalik erzielte dann im letzten Drittel zwei Tore, zuerst mit einer geschickten Einzelaktion bei einem Konter, dann mit einem Empty-Net-Tor, um den Sieg zu besiegeln. Die SCL Tigers erlitten einen frühen Rückschlag, als Torhüter Luca Boltshauser in der 25. Minute nach einer Kollision mit Teamkollege André Petersson das Spiel verlassen musste.
Auch der EHC Biel zeigte in seinem 5:4-Sieg gegen die Lakers grosse Entschlossenheit. Sie lagen vier Minuten vor Schluss mit 4:3 zurück, nachdem Dominic Lammer die Lakers in Führung gebracht hatte. Doch Gaëtan Haas und Petr Cajka erzielten späte Tore und sicherten einen dramatischen Comeback-Sieg.
Davos und Ajoie punkten
Tabellenführer Davos, nach einem Ruhetag, wirkte frischer und besiegte Lugano mit 4:1. Topscorer Matej Stransky beendete seine Torflaute mit zwei Toren in drei Minuten und erhöhte seine Saisonbilanz auf 21. Adam Tambellini und Sven Jung erzielten weitere Tore für Davos.
Carrick Conor erzielte ein Trosttor für Lugano und verhinderte einen Shutout für Luca Hollenstein. Dies ist der vierte Sieg in Folge für Davos gegen Lugano, was ihre Position an der Tabellenspitze festigt.
Überraschungssieg
Ajoies 4:2-Sieg gegen Kloten war unerwartet, besonders wenn man bedenkt, dass Kloten Ajoie mit 39:16 in Schüssen übertraf. Dieses Ergebnis unterstreicht die Unberechenbarkeit der Liga.
Ajoie lieferte einen überraschenden 4:2-Sieg gegen Kloten. Kloten hatte einen schlechten Start und lag nach nur 14 Minuten mit 3:0 zurück. Trotz eines starken Einsatzes von Dario Meyer und Keijo Weibel, die Kloten wieder ins Spiel brachten, konnten sie den Rückstand nicht aufholen.
Klotens späte Offensive, einschliesslich des Spiels mit sechs gegen fünf Feldspieler für über zwei Minuten, brachte keine Ergebnisse. Philip-Michael Devos erzielte 15 Sekunden vor Schluss ein Empty-Net-Tor und sicherte Ajoies Sieg. Kloten hat nun neun Spiele vor Ende der regulären Saison einen Rückstand von neun Punkten auf die Play-In-Plätze.
Ausblick auf die National League
Die jüngsten Ergebnisse haben den Wettbewerb um die Playoff- und Play-In-Plätze intensiviert. Teams wie Bern gewinnen zu einem kritischen Zeitpunkt an Schwung, während andere wie Kloten einen schwierigen Kampf um die Erholung vor sich haben.
Die Ligaführer, wie Davos und Fribourg-Gottéron, demonstrieren weiterhin ihre Dominanz und setzen eine hohe Messlatte für die restlichen Teams. Die verbleibenden Spiele der regulären Saison versprechen spannend zu werden, da die Teams um jeden Punkt kämpfen.
- Berns Position: Näher an der Sicherung eines Play-In-Platzes.
- Zugs Wende: Profitiert von einem Trainerwechsel.
- Fribourgs Serie: Eine formidable Kraft mit sechs Siegen in Folge.
- Klotens Herausforderung: Ein erhebliches Punkte-Defizit für die Play-Ins.




