Ein 19-jähriger Mann versuchte zusammen mit einem Komplizen im vergangenen August in ein Restaurant in der Berner Innenstadt einzubrechen. Der Vorfall führte zu erheblichen Sachschäden und einer polizeilichen Verfolgungsjagd, die in der Festnahme der Verdächtigen gipfelte.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein 19-jähriger Mann verursachte bei einem versuchten Restaurant-Einbruch in Bern einen Schaden von 11.000 Schweizer Franken.
- Die Polizei verhaftete den Verdächtigen und einen Komplizen nach einer kurzen Verfolgung.
- Der Mann hielt sich illegal in der Schweiz auf, da er einer früheren Ausschaffungsverfügung nicht nachgekommen war.
- Er erhielt eine bedingte Strafe von 120 Tagen und eine Busse von 800 Schweizer Franken.
Berner Restaurant im August Ziel eines Einbruchs
Der versuchte Einbruch ereignete sich im August in der Berner Innenstadt. Der 19-Jährige, ein marokkanischer Staatsangehöriger, handelte mit einer weiteren Person. Sie sollen eine Glasscheibe an der Eingangstür des Restaurants eingeschlagen haben.
Anschliessend öffneten die beiden Männer gewaltsam die Tür, um in das Lokal einzudringen. Dieser Vandalismus und gewaltsame Zutritt verursachten erhebliche Schäden am Eigentum.
Entstandener Schaden
Der strukturelle Schaden an der Eingangstür und dem Eigentum des Restaurants wird auf rund 11.000 Schweizer Franken geschätzt.
Polizeieinsatz und Verfolgung
Der Einbruch blieb nicht unbemerkt. Lokale Polizeibeamte trafen schnell am Tatort ein. Ihre Anwesenheit erschreckte die beiden Verdächtigen, die daraufhin versuchten zu fliehen.
Trotz wiederholter Rufe der Beamten wie "Halt Polizei" setzten die Männer ihren Fluchtversuch zunächst fort. Dennoch gelang es den Strafverfolgungsbehörden, beide Personen kurz darauf zu verfolgen und festzunehmen.
"Die schnelle Reaktion der Polizei war entscheidend, um weiteren Schaden zu verhindern und die Verdächtigen schnell festzunehmen", bemerkte ein Polizeisprecher.
Illegaler Aufenthalt und frühere Delikte
Während der Ermittlungen stellten die Behörden fest, dass sich der 19-jährige Verdächtige unrechtmässig in der Schweiz aufhielt. Er war ohne gültiges Visum oder Reisedokumente in das Land eingereist. Zudem war er einer früheren Ausschaffungsverfügung nicht nachgekommen, was bedeutete, dass er sich illegal in der Schweiz aufgehalten hatte.
Dies war nicht seine erste Begegnung mit dem Gesetz. Seine illegale Anwesenheit im Land verschärfte die Schwere der neuen Anklagen.
Migrationsrecht in der Schweiz
Personen, die ohne ordnungsgemässe Dokumente in die Schweiz einreisen oder ihr Visum überziehen, unterliegen dem Ausländer- und Integrationsgesetz. Verstösse können zu Bussen, Ausschaffung und strafrechtlichen Anklagen führen.
Rechtliche Konsequenzen und Verurteilung
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern erliess einen Strafbefehl gegen den 19-Jährigen. Ihm wurden mehrere Delikte vorgeworfen, darunter versuchter Diebstahl, Sachbeschädigung, Hinderung einer Amtshandlung und Verletzung des Ausländer- und Integrationsgesetzes.
Das Gericht verurteilte ihn zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 120 Tagen. Dies bedeutet, dass er die Strafe nur antreten muss, wenn er innerhalb der nächsten zwei Jahre eine weitere Straftat begeht. Zusätzlich zur bedingten Strafe muss er 800 Schweizer Franken an Verfahrensgebühren zahlen.
- Anklagepunkte: Versuchter Diebstahl, Sachbeschädigung, Hinderung einer Amtshandlung, Verletzung des Migrationsrechts.
- Urteil: 120 Tage bedingte Freiheitsstrafe.
- Geldstrafe: 800 Schweizer Franken Verfahrensgebühren.
Informationen zum rechtlichen Schicksal des Komplizen wurden nicht veröffentlicht. Die Behörden überwachen solche Vorfälle weiterhin, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und die rechtlichen Standards in der Stadt aufrechtzuerhalten.




