Die Bundesverwaltung in Bern wird im Rahmen eines Renovierungsprojekts an der Bundesgasse 32 neue, moderne Arbeitsplätze erhalten. Dieses bedeutende Vorhaben zielt darauf ab, das historische Gebäude in ein Zentrum für flexible Zusammenarbeit umzuwandeln und Platz für 240 Mitarbeitende der Bundeskanzlei zu schaffen.
Wichtige Erkenntnisse
- Die Renovierung der Bundesgasse 32 beginnt im Jahr 2027.
- Die Projektkosten werden auf 27,3 Millionen Schweizer Franken geschätzt.
- Das Gebäude wird flexible Arbeitsplätze für 240 Personen bieten.
- Es wird die meisten Einheiten der Bundeskanzlei konsolidieren.
- Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Grosses Renovierungsprojekt im Gange
Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) hat Anfang Februar das Baugesuch für die Sanierung der Bundesgasse 32 eingereicht. Dies ist ein entscheidender Schritt zur Modernisierung der Infrastruktur des Bundes in der Hauptstadt.
Das Projekt ist mit 27,3 Millionen Schweizer Franken budgetiert. Diese Investition soll ein zeitgemässes Arbeitsumfeld schaffen, das moderne Kollaborationsmethoden und Effizienz innerhalb der Bundesverwaltung unterstützt.
Projekt auf einen Blick
- Standort: Bundesgasse 32, Bern
- Geschätzte Kosten: 27,3 Millionen CHF
- Baubeginn: Januar 2027
- Kapazität: 240 flexible Arbeitsplätze
Parlamentarische Genehmigung und Zeitplan
Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, muss das Schweizer Parlament den erforderlichen Kredit für das Projekt genehmigen. Das BBL rechnet mit einem Baubeginn im Januar 2027, nach dem parlamentarischen Entscheid.
Die Renovierung ist als langfristige Lösung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der operativen Abläufe für Bundesangestellte konzipiert. Sie spiegelt einen breiteren Trend zu anpassungsfähigeren Büroumgebungen wider.
„Dieses Renovierungsprojekt ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass unsere Bundesverwaltung über die moderne Infrastruktur verfügt, die sie benötigt, um im 21. Jahrhundert effektiv zu arbeiten“, erklärte ein Vertreter des Bundesamtes für Bauten und Logistik.
Geschichte bewahren, Modernität umarmen
Das Gebäude an der Bundesgasse 32 besitzt einen erheblichen historischen Wert und steht derzeit unter Denkmalschutz. Die Renovierungspläne respektieren diesen Status und integrieren gleichzeitig modernes Design und Funktionalität.
Die strukturellen Anpassungen werden sich hauptsächlich auf das Erdgeschoss und die beiden Dachgeschosse konzentrieren. Diese Bereiche werden neu konfiguriert, um moderne Formen der Zusammenarbeit zu ermöglichen und von traditionellen Bürolayouts abzuweichen.
Historische Bedeutung
Viele Bundesgebäude in Bern sind historische Bauwerke. Renovierungen beinhalten oft ein sensibles Gleichgewicht zwischen der Bewahrung des architektonischen Erbes und der Modernisierung der Einrichtungen, um den heutigen Bedürfnissen gerecht zu werden. Dieses Projekt an der Bundesgasse 32 ist ein Beispiel für diese Herausforderung.
Konsolidierung der Einheiten der Bundeskanzlei
Ein Hauptziel dieser Renovierung ist die Konsolidierung eines Grossteils der Organisationseinheiten der Bundeskanzlei in der Bundesgasse 32. Dieser Schritt soll die interne Kommunikation und die operative Synergie verbessern.
Derzeit sind mehrere Einheiten des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) im Gebäude untergebracht. Diese Bundesangestellten werden nach Abschluss der Renovierung in neue Räumlichkeiten in Zollikofen umziehen.
Auswirkungen auf die Bundesdepartemente
- Bundeskanzlei: Wird Hauptnutzer und konsolidiert verschiedene Einheiten.
- Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA): Bestehende Einheiten ziehen nach Zollikofen um.
- Gesamtziel: Steigerung der Effizienz und Zusammenarbeit zwischen den Bundesstellen.
Die strategische Verlagerung von Departementen unterstreicht das Engagement der Regierung, ihr Immobilienportfolio zu optimieren und effektivere Arbeitsplätze zu schaffen. Dieses Projekt stellt eine bedeutende Investition in die Zukunft der Bundesverwaltung in Bern dar.
Die Transformation der Bundesgasse 32 wird nicht nur verbesserte Einrichtungen bieten, sondern auch eine dynamischere und flexiblere Arbeitskultur für Hunderte von Bundesangestellten fördern. Es ist eine Schlüsselentwicklung für die Verwaltungslandschaft der Stadt.




